BA-Vorstand
Der Lauf der Zeit legt sowohl den Grundstein für Traditionen, als auch für den Drang nach Veränderung. Die neue Ausgabe unseres so genannten Magazins
= beim HAUPTTHEMA ansonsten
= A B C -INFO-SPENDER - zeigt neuerdings seit 2006 auch und dabei - dies: von A , wie AKUTES bis Z , wie ZUKUNFTSWEISENDES
… ALLERHAND IM WERDEN …
www.welt.de - 12.07.2009 11:43

dpa
Die Zahl der Arbeitslosen wird dieses Jahr noch kräftig ansteigen.
A= ANFANG (vom “Ende”) Bürger aus der Mittelschicht wird es diesmal mit voller Wucht treffen. Sie haben jahrelang in die Sozialkassen eingezahlt und sollten daher dauerhaft gegenüber denen privilegiert werden, die ihr Leben lang nur von Transferleistungen gelebt haben.
MERKE: TEILE UND HERRSCHE - A B C
Brennpunkt: aus Erwerbslosenforum
| … neben weiteren ABC- und anderen Einfügungen |
Angesichts der zu erwartenden Auswirkungen der Krise auf den Arbeitsmarkt plädiert Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, dafür, manche Hartz-IV-Empfänger zu privilegieren. „Ich befürchte, dass im kommenden Jahr die Zahl derer steigt, die in die Sozialkassen eingezahlt haben und dennoch in das Hartz IV System übergehen“, sagte Alt dem Nachrichtenportal WELT ONLINE.
Das führe „aus Sicht der Betroffenen zu einem Gerechtigkeitsproblem, ihre Lebensleistung sollte anerkannt werden. Sie sollten im System in irgendeiner Form dauerhaft privilegiert werden gegenüber denjenigen, die ihr Leben lang Transferleistungen bezogen haben“, fordert Alt. Bisher bekommen Arbeitslose, die aus der Arbeitslosenversicherung in Hartz IV wechseln, nur zwei Jahre lang einen Zuschlag.
Noch ist der Arbeitsmarkt weitestgehend verschont geblieben von der Krise, weil die Unternehmen massiv Kurzarbeit in Anspruch nehmen. 1,4 Millionen Beschäftigte arbeiten laut Schätzungen der BA derzeit kurz. Doch Experten rechnen damit, dass spätestens im Herbst die Arbeitslosenzahlen steigen werden.
Wenn diese Arbeitslosengeld-II-Empfänger nach zwölf Monaten keinen Job gefunden haben, werden sie in das Hartz-IV-System abrutschen. Die Bundesagentur erwartet im kommenden Jahr insgesamt 750.000 neue Arbeitslose im Jahresdurchschnitt – 450.000 davon sollen dann auf Hartz IV angewiesen sein.
Betroffen sein werden dann auch viele, die gut qualifiziert sind und oft lange Jahre kräftig in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben, weil sie etwa als Facharbeiter in der Metallindustrie verhältnismäßig gut verdient haben.
Es sind nun auch diese Mitglieder der Mittelschicht, die sich in den kommenden Monaten Sorgen um den Arbeitsplatz machen und oft erstmals sich mit dem Gedanken vertraut machen müssen, zum Hartz-IV-Empfänger zu werden. Bisher betreut die Grundsicherung vor allem Unqualifizierte aus eher niedrigen Einkommensschichten. Experten sehen die Reformvorschläge kritisch. Mit einem Zweiklassensystem bei Hartz IV „drehe man die Hartz-Reformen zurück“, sagt Karl Brenke vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung.
de.wikipedia.org/wiki/Grundeinkommen
und “grundeinkommen.tv”
„Damit würde dem Vorruhestand wieder Tür und Angel geöffnet“, sagt der Experte, denn es entspreche schlicht der Verlängerung des Arbeitslosengeldes I, für manche ehemalige Versicherungskunden den Hartz-IV-Regelsatz aufzustocken. „Die Arbeitsanreize werden dann falsch gesetzt“. Zudem sieht er eine „völlige Aushöhlung des derzeitigen Versicherungsgedankens“. Es handele sich bei der Arbeitslosenversicherung um eine Versicherung, die im Schadensfall „wie eine Feuerwehr einspringt“, und nicht eine Kapitalversicherung, die sich nach der Höhe der Einzahlung richte. Die Kosten würden beträchtlich sein, warnt Brenke.
Im Wahlkampf werden die zu erwartenden neuen Arbeitslosen, die oft auch über gut ausgestattete Sparbücher verfügen dürften, bereits umworben. SPD und Union haben in ihr Wahlprogramm die Erhöhung der Schonvermögen aufgenommen, also der Summe, die bei der Berechnung der Hartz-IV-Leistungen unangetastet bleibt. BA-Vorstand Alt findet das richtig: „Die Schonvermögen anzuheben, ist eine richtige Idee, um Altersarmut zu vermeiden“, sagt er.
Auch vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) kommt Unterstützung: Es sei „notwendig, die Hartz IV-Regelungen zu entschärfen“, sagt Annelie Buntenbach, Vorsitzende des Verwaltungsrates der BA und DGB-Vorstandsmitglied dem Nachrichtenportal WELT ONLINE. Die Regelungen zum Schonvermögen müssten verbessert werden. „Der Freibetrag von 150 Euro pro Lebensjahr ist viel zu niedrig. Auch bei den Älteren sollte der Freibetrag von 520 Euro pro Jahr generell für alle ab 60 Jahren gelten“. Bisher ist die Ausnahmeregelung nur für die Jahrgänge gültig, die vor 1949 geboren wurden. Es müsse sichergestellt sein, dass die „Älteren in Würde in Rente gehen können, auch wenn sie vorher arbeitslos werden“, sagte Buntenbach.
BA-Vorstandsmitglied Alt sieht aber auch Reformbedarf, mit dem man Kosten sparen könnte: Er würde gerne die Anreizstrukturen bei den Wohnkosten verändern. „Wir beobachten, dass sich die Wohnkosten in Richtung der Mietobergrenze bewegen. Man könnte die Kosten der Unterkunft pauschalieren, damit jeder Leistungsempfänger einen Anreiz hat, günstig zu wohnen“, fordert Alt.
=UND DANN SOWAS:
… was WAR - was IST - was WIRD?!
Bisher werden die Wohnkosten bis zu einer Obergrenze übernommen – findet man eine billigere Wohnung, hat man jedoch keinen Vorteil davon. „Die Pauschale muss natürlich lokal definiert werden“. Alt zufolge würde sich das das auch positiv auf die Integrationschancen in den Arbeitsmarkt auswirken. „Wer preiswert wohnt, hat einen höheren Anreiz, auch eine Arbeit mit niedrigerem Lohn anzunehmen“, sagt er.
Damit die Hartz-IV-Empfänger gut betreut werden, wenn die Krise sich 2010 stärker auf den Arbeitsmarkt auswirkt, fordert Alt die künftige Bundesregierung dazu auf, die Reform der Arbeitsgemeinschaften schnell anzugehen. „Angela Merkel hat kürzlich gesagt, dass sie die Neuorganisation der Arbeitsgemeinschaften noch in diesem Jahr anstrebt. Das ist richtig, da bin ich voll bei der Kanzlerin“, sagt Alt. „Die Krise wird die Arbeitslosenversicherung, aber auch das gesamte Hartz IV-System im kommenden Jahr besonders stark belasten“, sagt auch Annelie Buntenbach.
Das Verfassungsgericht hatte geurteilt, dass die Mischverwaltung bei der gemeinsamen Betreuung der Hartz-IV-Empfänger von BA und Kommunen unzulässig sei – noch konnte sich die Bundesregierung auf keine Reform einigen. Die Fluktuationsquote beim Personal (
= P. S.: Habe ich schon 138 Personen- einschließlich der Vorgänger-Behörde kennen, aber höchstens auf Zeit - z. B. Frau Rosam - schätzen gelernt!) bei 25 Prozent. Das, so DGB-Vorstandsmitglied Buntenbach, liege an der ungeklärten Situation und wirke sich letztlich negativ auf die Perspektiven von Langzeitarbeitslosen aus.
Weder die Leistungsempfänger noch die Arbeitgeber könnten ein dauerhaftes Vertrauensverhältnis zu ihnen aufbauen, bemängelt Alt. Sein Ausblick ist eher pessimistisch:„In der Krise wird es für die Kunden der Grundsicherung besonders schwierig werden, einen Arbeitsplatz zu finden, das merken wir jetzt schon“.
Persönliche Anmerkungen:
Danke das bis hier gelesen worden ist und noch einen Hinweis - auf:
Ein “Arbeitshandschuh”, der den Leser zur Erfahrung des lebendigen Denkens und zur Bewusstwerdung seines Geistes führt. Aus der Selbsterkenntnis des menschlichen Geistes geht eine Erneuerung des Handelns und damit der Welt hervor.
DENN: - wenn auch mit Einschränkungen - stellt noch eine Herausforderung für mich dar - schließlich gehört zu meinem Profil: INTERESSENVERTRETER DER FREIBERUFLER zu sein! (veraltet ZUKUNFTSVORGRIFFE
Leseraktion: Retten Sie ein Wort vor dem Aussterben!
| (M) e i n weiterer GRUNDSATZ lautet: |
|
SCHWERPUNKT:
… was WAR - was IST - was WIRD?!
Hilfebrauchend - kaum erhaltend - auf jeden Fall so zeitversetzt, dass man (an-) klagend, aber auch “poetisch”, wie fast zynisch schreibt: …
Soweit beispielsweise - vorerst - zu: Schneller Zugriff auf alle News mit der MSN Toolbar
BA-Vorstand will Zweiklassensystem bei Hartz IV
Es sei angemerkt, dass ich ständig
POLITIK(-ER) und ENTSCHEIDUNGSTRÄGER = demnächst Thema
in “Zu
‘WAS’ sich Menschen HERGEBEN!”
im Kopf habe - während ich (fest-) schreibend liefere! Sie, die POLITIK und ENTSCHEIDUNGSTRÄGER, werden von uns Allen, also auch von
mir, mitfinanziert!
(… Da wird man doch wohl auch mitgestalten - sich nicht nur wünschen - können. - Anprangern dürfen, wenn man muss! Einflüsse ausloten, Tendenzen wahrnehmen und beeinflussen. Fliesslinien u. ä. er- und vermitteln. Im Idealfall Gebrauchsanweisung vollbringen! Oder das Gegenteil. …)
Am 13. Juli 2009 um 16:05 Uhr
Aus den “NachDenkSeiten”
Am 10. August 2009 um 18:52 Uhr
http://abc-der-infos.de/blog/?p=4201#comment-10653