Genau
Plus 37 Prozent im dritten Quartal 2007
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Baden-Baden (pte/12.10.2007/06:15) - Der Markt für legale Musikdownloads befindet sich in Deutschland weiterhin im Aufschwung. Im dritten Quartal dieses Jahres legten die Verkaufszahlen um fast 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu. Laut media control http://www.media-control.de waren die vergangenen drei Monate das stärkste Einzelquartal in der Geschichte. Insgesamt wurden im dritten Quartal 9,3 Mio. legale Downloads aus dem Internet bezogen. Das entspricht einem Plus von 37,1 Prozent (6,3 Mio. Stück).
Das Wachstum im Bereich legaler Downloads wird sich weiter fortsetzen. “Wir rechnen nicht mit einer Stagnation, weil einerseits der Markt der digitalen Alben erst im Kommen ist und derzeit am stärksten wächst. Andererseits ist das Potenzial im mobilen Musik-Download noch lange nicht ausgeschöpft. Auch der Einzeltrack-Download wird weiter Zuwächse verzeichnen”, erklärt Sven Birgmeier, Pressesprecher media control, gegenüber pressetext. Seit Jahresbeginn wurden in Deutschland insgesamt 26,4 Mio. Musikdownloads via Internetshops verkauft. Bis Jahresende könnte bei einer Fortsetzung der derzeitigen Entwicklung sogar die 35-Millionen-Marke überschritten werden.
Im Bereich Einzeltracks wurden in den Monaten Juli, August und September 8,6 Mio. Songs herunter geladen - ein Zuwachs von 36,8 Prozent. Noch etwas erfreulicher entwickelten sich die so genannten Bundles, Angebote die mehrere Tracks umfassen. Hier gab es ein Plus von 41,8 Prozent. Dank attraktiver Preise sowie aufgrund der Verbreitung von Breitbandinternet sind immer mehr Konsumenten bereit, auch ein komplettes Album im Internet zu erwerben. Auch mobile Downloads legen getrieben von den technischen Innovationen stetig zu. Derzeit gehen rund neun Prozent aller Musikdownloads direkt auf ein Handy oder ein anderes mobiles Gerät.
Der physische Musikmarkt hingegen musste neuerlich Verluste hinnehmen, konnte diese jedoch in Grenzen halten. Die Einbußen lagen bei 2,1 Prozent in Hinblick auf die verkauften Mengen, die Umsätze sanken um zwei Prozent. “Im Vergleich zu den letzten Jahren verlangsamt sich der Abwärtstrend. Es bleibt zu hoffen, dass sich das Weihnachtsgeschäft positiv entwickelt. Dadurch könnte der physische Markt - auch dank der Alben-Formate - ein ausgeglichenes Jahresergebnis 2007 erreichen”, meint Birgmeier auf Nachfrage von pressetext.

Am 1. Februar 2008 um 18:02 Uhr
Trip-Hop-Band Morcheeba
„Ohne Internet wären wir tot“
Die Brüder Paul und Ross Godfrey waren Morcheeba. Nach Band-Aus, Depressionen und Selbstmorgedanken suchten sie im Internet neue Sänger und fangen nun ganz von vorne an. Von FOCUS-Online-Autorin M. Mai weiter
Morcheeba standen nach dem Ausscheiden ihrer letzten Sängerin vor dem Aus. Paul Godfrey (l.) dachte bereits an Selbstmord
Am 22. Februar 2008 um 09:35 Uhr
Chinesische Mobiltelefonierer lieben Multimedia
“Musik am Handy gehört heute auch in Deutschland zum Standard”
Peking (pte/21.02.2008/13:59) - Das Mobiltelefon ist in China ein äußerst beliebtes Unterhaltungsgerät. Nach einer aktuellen Untersuchung des US-Marktforschungsunternehmens M:Metrics http://www.mmetrics.com sind es vor allem multimediale Anwendungen wie Musik, Fotos und Spiele, die von chinesischen Handybesitzern am liebsten genutzt werden. So gaben knapp 35 Prozent der Befragten an, das Mobiltelefon als portablen Musikplayer zu verwenden. Das ist weit mehr als etwa in Europa oder den USA, wo die entsprechenden Anteile zwischen 5,7 und 20 Prozent anzusetzen sind. Auf Platz zwei liegt in China mit 15,2 Prozent das Verschicken von Fotos und Videos. Jeder zehnte Nutzer gab zudem an, sich Spiele auf sein Mobiltelefon zu laden.
“Was konkrete Zahlen zur Handynutzung in Deutschland betrifft, herrscht teilweise noch große Ratlosigkeit”, erklärt Marie-Anne Winter vom Telekommunikationsportal teltarif http://www.teltarif.de im pressetext-Gespräch. Das liege zum Großteil daran, dass die Mobilfunkbetreiber ihre Daten zum Nutzungsverhalten ihrer Kunden nicht herausgeben wollen. “Der Bereich multimedialer Anwendungen am Handy wird aber auch hierzulande zunehmend wichtiger”, schildert Winter. Von insgesamt 80 Mio. bestehenden Handyverträgen in Deutschland seien immerhin etwa zehn Mio. UMTS-Kunden. “Vor allem Musik am Handy gehört heute bereits zum Standard”, stellt Winter fest. Auch Spiele würden bei den Mobilfunkkunden immer beliebter. “Viele der multimedialen Dienste sind allerdings aufgrund ihrer höheren Kosten heute noch eher im geschäftlichen Bereich zu finden”, erläutert Winter. Als Beispiel verweist sie auf das Verschicken von E-Mails per Handy, das in Deutschland für den Durchschnittsuser eher einen geringen Stellenwert einnehme.
Einen relativ niedrigen Stellenwert bescheinigt die Umfrage in China der Nutzung von Videos am Handy. Nur 0,9 Prozent gaben an, diese Funktionen auf ihrem Mobiltelefon zu verwenden. Das sind weit weniger als beispielsweise in den USA, Großbritannien, Deutschland oder Spanien, wo die vergleichbaren Werte zwischen 2,5 und 7,7 Prozent liegen. Auch das Verschicken von E-Mail-Nachrichten über das Handy landete mit knappen 2,5 Prozent auf einem der hinteren Plätze. Zudem scheint das Mobiltelefon in China als Informationsmedium nicht sonderlich beliebt zu sein. Nur 6,1 Prozent der Chinesen gaben an, ihre Nachrichten auf dem Handy zu lesen. Im internationalen Vergleich liegen sie damit eindeutig im Schlussfeld. Nur in Deutschland fällt der entsprechende Wert mit 5,2 Prozent noch geringer aus. Führend in diesem Bereich ist Großbritannien mit 15,5 Prozent vor den USA mit 12,6 Prozent.
China ist nicht nur die zweitgrößte Internetnation der Welt (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=080115028 ), sondern auch das Land mit den meisten Mobilfunknutzern der Welt. Laut dem Ministerium für Informationsindustrie nutzen etwa 530 Mio. Chinesen ein Handy. Für die aktuelle Studie befragte M:Metrics rund 5.200 Mobilfunkteilnehmer zwischen 13 und 54 Jahren in mehreren chinesischen Städten.
Am 8. März 2009 um 09:25 Uhr
Mega-Comeback: Der “King of Pop” ist zurück
Michael Jackson kehrt zurück auf die Musikbühne. Sehen Sie hier die wichtigsten Stationen seiner Karriere: Vom Kinderstar zum “King of Pop”, vom Zombie zum Comeback des Jahrtausends! mehr