… Bitte einsteigen!
… Von Jürgen Reents bzw. wega mittels Zusammenstellungen - siehe umfangreichen Kasten auf 2. Seite …
Bodo Ramelow, Fusionsbeauftragter der Linkspartei, begründete den frühen Schluss seines Parteitages am ersten Abend so:
Er habe den Parteiauftrag, alle Verspätungen der letzten Jahre wieder aufzuholen. Das ist beiden Partnern für ihren Abstimmungsmarathon übers ganze Wochenende gelungen. Dunkle Andeutungen im Vorfeld, es könne sein, dass man sogar bis tief in die Nacht des Sonntags hinein benötige (und die Montagspresse dann ganz schön alt ausgesehen hätte), erfüllten sich zum Glück nicht. Linkspartei und WASG haben ihre Verschmelzung beschlossen und geben die Gründungsdokumente nun ihren Mitgliedern zur Urabstimmung. Verläuft diese ähnlich reibungslos, wird die Bundesrepublik am 16. Juni dieses Jahres um zwei Parteien ärmer, aber um eine reicher sein. Und man kann es diesmal ohne Groll aufnehmen: Solcher Reichtum adelt, die Linke und die politische Landschaft insgesamt. Jedoch bleibt es mit bereits eingetretenen Verspätungen so eine Sache. Durch allerlei Zwischenstopps auf freier Strecke, bei denen sich das Zugpersonal zuweilen heftig in die Haare geriet, ob zur Weiterfahrt erst der Schaden an der linken oder der an der rechten Bremsbacke zu beheben sei, wurden etliche Fahrgäste vergrault, potenzielle Kunden abgeschreckt. Es ist nicht ausgemacht, dass sie sofort von der Botschaft überzeugt sind, die LinkeLinke sich mehr mit dem Präsentieren von Antworten als mit dem Sortieren ihrer Fragen beschäftigen müssen. Gefragt ist dann vor allem eines: Nennt uns die Bahnhöfe, an denen wir nicht beklaut, auf Abstellgleise geschoben oder in die Wüste geschickt werden. Zeigt uns den Fahrplan dorthin und garantiert uns, dass wir unterwegs nicht (wieder) verladen werden. Dann wird schon Kundschaft kommen. Natürlich, das Bild vom Zugpersonal und den Kunden ist problematisch. Die Linke weiß: Kein Gott, kein Kaiser noch Tribun - nicht einmal ein Lokführer und Heizer sollen es sein. Wird, kann sie ihr Wissen auch praktisch beweisen, anti-patriarchal? Dann wäre hier ein Angebot, das es so in unserem Land noch nicht gegeben hat: Eine demokratisch-sozialistische Linke, die sich einmischt, die solidarisch mitmischen lässt und bei der Gerechtigkeit und Emanzipation spürbar mehr als Worte sind. werde mit der Fähigkeit zu kraftvoller und zielbewusster Einigung nun genau so pünktlich sein wie mit der zum immer neu aufbrechenden Streit. Die Liste der offenen Fragen ist noch lang. Die Urabstimmung wird sie nicht lösen, der Gründungsparteitag im Juni auch nicht.
Aber danach wird die Linke sich mehr mit dem Präsentieren von Antworten als mit dem Sortieren ihrer Fragen beschäftigen müssen.Linke weiß: Kein Gott, kein Kaiser noch Tribun - nicht einmal ein Lokführer und Heizer sollen es sein. Wird, kann sie ihr Wissen auch praktisch beweisen, anti-patriarchal? Dann wäre hier ein Angebot, das es so in unserem Land noch nicht gegeben hat: Eine demokratisch-sozialistische Linke, die sich einmischt, die solidarisch mitmischen lässt und bei der Gerechtigkeit und Emanzipation spürbar mehr als Worte sind. Gefragt ist dann vor allem eines: Nennt uns die Bahnhöfe, an denen wir nicht beklaut, auf Abstellgleise geschoben oder in die Wüste geschickt werden. Zeigt uns den Fahrplan dorthin und garantiert uns, dass wir unterwegs nicht (wieder) verladen werden. Dann wird schon Kundschaft kommen. Natürlich, das Bild vom Zugpersonal und den Kunden ist problematisch. Die Linke weiß: Kein Gott, kein Kaiser noch Tribun - nicht einmal ein Lokführer und Heizer sollen es sein. Wird, kann sie ihr Wissen auch praktisch beweisen, anti-patriarchal? Dann wäre hier ein Angebot, das es so in unserem Land noch nicht gegeben hat: Eine demokratisch-sozialistische Linke, die sich einmischt, die solidarisch mitmischen lässt und bei der Gerechtigkeit und Emanzipation spürbar mehr als Worte sind.
ACHTUNG - DESHALB MIT AUF DEN WEG:
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Wir wollen die Nötigung bzw. “Beschneidung” unseres Lebens anhalten und einen Raum schaffen für den Ausdruck unserer Ängste, unserer Wut + unserer eigenen Vorstellungen von einem würdigen Leben, so verstehe ich unsere Zeiterfordernisse um ein besseres – und vor allen Dingen - humanes Leben - für möglichst Viele unserer Gesellschaft. (wega)
wird nebenan fortgesetzt
XXX
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NEUERES A B C |
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Neue Partei “Die Linke” entstehtLinkspartei und WASG beschließen FusionDie Linkspartei.PDS und die WASG haben dem Verschmelzungsvertrag der beiden Parteien zugestimmt. Der Parteitag der Linkspartei billigte die Fusion mit deutlich mehr als der geforderten 75-Prozent-Mehrheit. Für den Vertrag votierten 344 Delegierte, das entspricht 96,9 Prozent der eingeschriebenen Delegierten. Bei der WASG stimmten 322 von 370 Delgierten für den Vertrag. Das entspricht einer Zustimmung von 88 Prozent. Nun haben die Mitglieder in Urabstimmungen bis zum 18. Mai das letzte Wort. Erst am 16. Juni soll schließlich die Fusion auf dem ersten gemeinsamen Parteitag endgültig vollzogen werden. Beide Parteien haben auf den Parteitagen außerdem die Programmeckpunkte und andere Gründungsdokumente für ihre geplante neue Partei beschlossen. Die Delegierten der Dortmunder Parteitage stimmten mit jeweils sehr großer Mehrheit zu. Bei der Linkspartei wurde die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit von 264 Stimmen weit übertroffen. Die programmatischen Eckpunkte wurden mit 84,7 Prozent der Stimmen gebilligt. 337 Delegierte votierten dafür, zwei dagegen, acht enthielten sich. Der Satzung stimmten 86,4 Prozent zu, der Schiedsordnung 88,1 Prozent. Die WASG kam bei wenigen Gegenstimmen ebenfalls auf große Mehrheiten. Appell zum Zusammenschluss
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![]() PR-Inside.com (Pressemitteilung) |
Parteitage billigten Verschmelzungsvertrag News Networld - Die deutsche Linkspartei und die Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG) haben ihre seit mehr als einem Jahr geplante Fusion offiziell … Stichwort: Verschmelzungsvertrag Fusion von Linkspartei und WASG rückt näher Linkspartei und WASG ringen um Fusion |
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Suchergebnis in FAZ.NET 258 gefundene Beiträge |
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1 - 10 von 258 Suchergebnissen in FAZ.NET
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| 25. März 2007 17:00 | |
| Lafontaine wirbt für „politischen Massenstreik“ | |
| Auch der Parteitag der WASG hat dem Vertrag zur Fusion mit der Linkspartei (PDS) zugestimmt. Der designierte Parteiführer Lafontaine will mit der neuen „Linken“ eine „Gegenmacht“ zu den etablierten Parteien organisieren. | |
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FAZ.NET Politik |
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| 24. März 2007 19:36 | |
| Oskar, Papa und die Pit-Bulls | |
| Berlin. Soll man auf Bäume klettern? Berge erklimmen? Die Häuser befestigen? Die Warnung in der Linkspartei ist eindeutig: “Der Tsunami kommt.” Sein Name ist Oskar Lafontaine. Im Juni wird er, wenn alles wie geplant läuft, zum Chef der gesamtdeutschen Partei “Die Linke” gewählt werden. | |
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FAZ.NET Politik |
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| 24. März 2007 19:35 | |
| “Es wird keinen Alleinherrscher geben” | |
FRAGE: Nach der Vereinigung der PDS mit der WASG wird Fraktionschef Oskar Lafontaine auch Parteivorsitzender werden. Er pflegt einen Führungsstil, der in der PDS nicht üblich war. Kommt die Diktatur zurück?ANTWORT: Wir sind eine demokratisch organisierte Partei. |
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Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 25.03.2007, Nr. 12 / Seite 5 |
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| 24. März 2007 19:33 | |
| Werben für “Die Linke” | |
| mk./mwe. Dortmund. Der Vorsitzende der Linkspartei, Lothar Bisky, und der Gründer der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG), Klaus Ernst, haben für eine Fusion beider Organisationen zur neuen Partei “Die Linke” geworben. | |
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Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 25.03.2007, Nr. 12 / Seite 1 |
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| 24. März 2007 17:24 | |
| „Niemand wird der Alleinherrscher sein“ | |
| Die Vorsitzenden von Linkspartei und WASG werben auf ihren Parteitagen für „ein neues linkes Parteiprojekt“. PDS-Geschäftsführer Bartsch befürchtet nach Informationen der Sonntagszeitung nicht, dass Lafontaine einen autoritären Führungsstil entwickeln wird. | |
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FAZ.NET Politik |
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A B C -RÜCKBLICK
zu WASG/PDS: Die Strahlkraft des “linken Projekts” schwindet rapide: Nach der Berliner WASG hat auch der Landesverband in Mecklenburg-Vorpommern eine Zulassung zur Landtagswahl im September beantragt. Damit stellen sich beide Gruppierungen direkt gegen das von der Bundesführung ausgehandelte Kooperationsabkommen mit der in Linkspartei umgetauften PDS. Gemessen an der Mitgliederzahl in der Hauptstadt ist die WASG an der Ostsee-Küste nur ein verschwindend kleines Häuflein. Doch der Störfaktor ist nicht zu unterschätzen, wenn man sich vor Augen hält, dass die Linken schon am kommenden Sonntag in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg um den Einzug in die Landesparlamente ringen. Eine Wahlempfehlung ist die notorische Zerstrittenheit jedenfalls mitnichten. Zumal auch ein Gremium darunter leiden könnte, das die Fusion zwischen WASG und Linkspartei faktisch schon vorlebt: die Linksfraktion im Bundestag. Nach den parlamentarischen Regeln steht ihr Bestand wegen der eigenen Wahlkonkurrenz zumindest infrage. Bei der PDS hat man bereits ausgerechnet, dass der Fraktionsstatus auch ohne die Kampfgefährten von der WASG gesichert wäre. Allerdings würde die Fraktion dann die Grünen als schwächste Kraft im Bundestag beerben. Und das wiederum hat Konsequenzen von den finanziellen Zuwendungen bis zur Redezeit in Plenardebatten. Um die Parteienfusion mit der PDS zu retten, dürfte die Führung der WASG schon bald zu Parteiausschlüssen greifen. Die Attraktivität des Zusammenschlusses kann das nicht beflügeln - es riecht nach Zwangsvereinigung. Rückfragen bitte an: Lausitzer Rundschau Telefon: 0355/481231 Fax: 0355/481247 lr@lr-online.de
18.01.2005 - 11:15 Uhr, PHOENIX
Bonn (ots) -
PHOENIX Runde
Die neue Linkspartei – Konkurrenz nur für die SPD?
“Diesen Kapitalismus muss man gestalten”, sagt
Klaus Ernst,Mitbegründer der Wahlalternative Arbeit
& soziale Gerechtigkeit (WAsG). Bereits im vergangenen
Jahr hatte sich im Zuge der Arbeitsmarktreformen Un-
mut im linken Flügel der SPD breit gemacht.
Insbesondere kritisierten die SPD-Rebellen die zunehmende
Vernachlässigung der Arbeitnehmerinteressen.
Nun soll die Gründungeiner neuen Partei Abhilfe schaffen.
Am 22. Januar ist der offizielle Gründungstag. Was sind
die Folgen dieser Abspaltung für die deutsche Sozial-
demokratie? Kommt es zu einer Zersplitterung der deutschen
Linken oder ergeben sich neue Möglichkeiten und Chancen
für die deutsche Parteienlandschaft?
Diese und weitere Fragen diskutiert Gaby Dietzen in der
Berliner PHOENIX Runde mit Ottmar Schreiner (SPD, Bundes-
Vorsitzender Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen),
Prof. Heinrich Obereuter (Akademie für politische Bil-dung,
Tutzing), Klaus Ernst (Wahlalternative Arbeit & soziale
Gerechtigkeit) und Björn Böhning,SPD (JuSo Bundesvorstand).
Wiederholungen Mittwochnacht, 00.00 Uhr, und Donnerstag
20. Januar, 09.15 Uhr
Kontakt:
Regina Breetzke
PHOENIX-Kommunikation
Telefon: 0228 / 9584 193
Fax: 0228 / 9584 198
Email:regina.breetzke@phoenix.de
ZumA B C -RÜCKBLICK
gehört auch PRO UND KONTRA … ggf. KLARTEXT… HILFE …
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Abhängigkeit im Leben
Mar 22nd, 2007 by Alexander Stritt
Irgendwie habe ich mir gestern Gedanken darüber gemacht wie es wäre ohne Google. Was wäre das Internet ohne Google? Und nicht nur das..was würde man tun, wenn man etwas sucht es aber über die Internetadresse nicht findet?
Was macht man wenn man etwas recherchieren möchte…ohne Google?
Ich glaube diese Erfahrung möchte keiner von uns machen, weil wir alle Google sehr schätzen. Denn wir sind abhängig. Total. Ohne Google würde nichts mehr laufen im Web.
Oder unter uns Bloggern: Technorati? Was wäre ohne Technorati? Genau…nichts. Nur Leere.
Ich möchte nur kurz damit verdeutlichen, was es heißt von etwas anderem, fremden abhängig zu sein. Denn jeder von uns ist abhängig im Leben, sei es von irgendwelchen kleinen oder großen Dingen. Die er sich meistens sich selber geschaffen hat. Das heißt: Wenn ich gerne im Internet surfe, dann bin ich ohne wenn und aber von Google abhängig. Ob ich es will oder nicht.
Wenn ich gerne Kitesurfen gehe, dann bin ich automatisch abhängig vom vorherschenden Wind.
Natürlich bestimmen solche Abhängigkeiten komplett unser Leben, denn ohne Abhängigkeit geht es leider nicht. Jeder Mensch ist von irgendwas und irgendwem immer abhängig. Ich persönlich finde das ist noch nicht das schlimme, viel schlimmer ist die Abhängigkeit von anderen Menschen in seinem Umfeld.
Genau. Die Abhängigkeit von anderen Menschen. (Die Eltern sind ein anderes Thema).
Ich finde es gibt nichts schlimmeres im Leben eines Menschen, wenn dieser extrem abhängig von anderen Menschen ist. Das macht einen Menschen sehr kindlich. Auch hier muss man natürlich etscheiden, ob jemand studiert, arbeitet oder noch zur Schule geht. Denn jeder Lebensabschnitt bringt neue Abhängigkeiten mit sich und mit jedem neuen Lebensabschnitt fallen auch wieder ein paar Verpflichtungen gegenüber anderen weg. Dieser Prozess kommt und geht in unserem Leben, herrscht aber immer vor.
Man ist nicht frei, wenn man abhängig ist. Ich kenne leider Menschen die hüpfen den ganzen Tag nur um andere herum und das schlimme bei der Sache ist, wenn sie es nicht tun dann können sie in ihrem gewohnten Umfeld nicht mehr weiterleben. Weil die anderen Menschen dieses Leben einer Person so stark beeinflußen, dass es ohne denjenigen zusammenbrechen würde.
Wenn man mal so weit in die Abhängigkeit anderer Menschen gefallen ist, dann ist es sehr schwer da wieder rauszukommen. Meistens (keine Wertung bitte!) sind dies Menschen die soetwas brauchen. Die einfach jemanden brauchen, damit ihr Sozialleben funktioniert. Und sei es nur der Ehemann oder Lebenspartner, der andauernd sagt was zu tun ist und was man lieber nicht tut.
Ich mache mir deswegen darüber Gedanken, weil ich mir auch Gedanken darüber mache, über die Möglichkeiten aus so einem Teufelskreis wieder rauszukommen. Die einzige Möglichkeit besteht meineserachtens darin, selber die Zügel in die Hand zu nehmen. Endlich das Lebenslenkrad zu fassen und alle Hände die sich darauf befinden loszuwerden.
Eigene Entscheidungen treffen, für sein Leben selber verantwortlich zeigen, auch mal andere ungewohnte Wege gehen, andere Meinungen vertreten, zu deutsch: Sein Leben selber in die Hand nehmen. Sein Leben in eine bessere Zukunft lenken und die Vergangenheit komplett hinter sich lassen.
Hast du denn dein Lebenslenkrad in der Hand? Bestimmt du augenblicklich wo es in deinem Leben lang geht? Oder halten andere dein Lenkrad des Lebens für dich? Bist du nur Beifahrer in deinem eigenen Leben oder fährst du selber?
Hast du ein Ziel im Lebensauto einprogrammiert? Fährst du auch dahin? Oder geht es, weil andere dich steuern in eine komplett andere Richtung?
Denn auch Menschen die viel besitzen sind meistens komplett von anderen abhängig und deren Leben geht erst recht nicht dahin, wo sie es wirklich haben wollen.
Das beste Beispiel ist Britney Spears. Der Ausdruck der Glatze ist für mich komplette Resignation-sie kann einfach nicht mehr ihr Lebenslenkrad festhalten, hat keine kraft mehr, weil so viele andere Menschen daran zerren und machen, dass ihr Auto des Lebens irgendwann gegen einen umherstehenden Baum fährt. Das Ergebnis seht ihr jede Woche in der Bild Zeitung.
Lößt euch von euren fesselnden Seilen. Geht euren eigenen Lebensweg, nur so könnt ihr auch sicher sein das ihr genau da im Leben ankommt wo nur Ihr hinwollt.
Dieser Weg ist natürlich etwas schwerer, als wenn andere ihn für dich gehen, aber eines ist gewiss:
Du bist 100% frei. Und musst keinem irgendeine Begründung liefern, warum du dies und jenes so machst wie du es machst.
Und am Ende stehst DU auf deinem Berg und kannst deinen selber geschaffenen Ausblick auch voll genießen.

Das wünsche ich euch allen.
Alexander Stritt
Posted in Das Leben, Motivation
Mit bürokratischen Strukturen und einer Fixierung auf parlamentarische Arbeit zur neuen Linkspartei. Chancen für eine an Gewerkschaften und sozialen Bewegungen ausgerichtete Politik gibt es aber immer noch
Übersicht von Broschüren und Büchern
Die SAV ist Teil des Komitees für eine Arbeiterinternationale (KAI/CWI), das in über 35 Ländern auf allen Kontinenten aktiv ist.








Am 25. März 2007 um 21:49 Uhr
In den Analen fand ich:
Hochmut kommt vor dem Fall
von Andreas Fräßdorf
Man weiß nicht so recht, ob man nun lachen oder weinen sollte. Der Austausch der Führungsriege der WASG in Sachsen-Anhalt war schließlich nur eine Frage der Zeit. Losgelöst von der Basis haben sich Mitglieder des ehemaligen Landesvorstandes in Sphären bewegt, die mit den ursprünglichen politischen Zielen unserer W a h l a l t e r n a t i v e nur noch wenig gemein hatten. Hier dürfte es angebracht sein, nach den Ursachen zu forschen. Allerdings sollte es dabei nicht (nur) um den vermeintlichen Filz und die so genannten Seilschaften gehen, sondern vielmehr um psychologische Aspekte, wie „gruppendynamische“ Erscheinungen.
Fakt ist eines, ES MUSS WEITERGEHEN, wenn auch nicht mehr ganz so reibungslos für die Linkspartei wie bisher. Ursprünglich sollte es ja schließlich um eine „breite Linke“ gehen. Wie werden wir zukünftig mit den Vorwürfen unserer „Bruderpartei“ (Birke Bull beim Neujahrsempfang der Linkspartei.PDS am 18.01.06 in Bernburg) umgehen? Was entgegnen wir denen, die sagen, man solle dem Zug, der gerade erst ins Rollen gebracht wurde, nicht gleich wieder Bremsklötze in den Weg legen?
Wir werden ihnen sagen, dass sie Recht hätten, wenn, ja wenn da nicht die zwei Zugführer und deren Zugbegleiter eben diesen Zug im Rausche der Geschwindigkeit und ohne Beachtung des (nicht umsonst) festgelegten Fahrplanes siegesbewusst auf einem Abstellgleis in Richtung Prellbock steuern würden. Kein Wunder, dass man dann noch nicht einmal bemerkt, wenn sich die Waggons verselbstständigen und auf der Strecke bleiben. Bleibt nur zu hoffen, dass sie noch rechtzeitig die Zeichen der Streckenposten wahrnehmen und endlich realisieren, dass S I E Verantwortung für einen Interregio übernommen haben und nicht für einen Transrapid. Hoffentlich merken auch die wahren „Störer“ des Vereinigungsprozesses noch rechtzeitig, dass es mehr als nur einer Doppelmitgliedschaft bedarf, um zu überzeugen.
Auch wenn zum Gegenwind jetzt auch noch Seitenwind hinzukommt, so bin ich doch sehr zuversichtlich, dass der Zug, zumindest in Sachsen-Anhalt, die Stationen seines Fahrplans nun wieder anfährt und auch rechtzeitig auf Signale reagiert. Dann wird bestimmt auch der Rückenwind wieder kräftiger blasen.
Mit solidarischen Grüßen! A. …
Am 30. März 2007 um 23:23 Uhr
Zum mit Nickklick erreichbarer Text möchte ich auf dies aufmerksamen machen, was man wortgetreu auch bei WIKIPEDIA findet:
Zur Grundierung seiner späteren künstlerischen Arbeit absolvierte der in München geborene Martin Schmidt eine Lehre als Holzbildhauer und Schnitzer in Oberammergau. Für das Studium der Bildhauerei kehrte er nach München zurück, wo er an der Akademie der Bildenden Künste München rasch zum Meisterschüler bei Professor Olaf Metzel wurde. Bereits in frühen Projekten, wie ‘Rohbau’ (München 1992) oder ‘Halbjahresbedarf’ (Galerie Die Burg, Burghausen 1992) prägte er seinen Stil, scheinbar vertrautes aus seiner Umgebung herauszunehmen und zum Objekt der Kunst zu machen, um unsere Betrachtungsweisen zu verändern. Beispielhaft dafür war auch sein Objekt ‘Schrebergarten’, das er, Irritationen auslösend, 1994 in einer kleinen Grünfläche im Mittleren Ring Münchens installierte, oder die im folgenden Jahr installierte ‘Blechgarage’ im Botanischen Garten Münchens.
Schmidt wurde zum Assistenten Metzels an der Akademie der Bildenden Künste München und konnte nach mehreren Einzelobjekten in Kaufbeuren, Dillingen/Saar und Ludwigsburg mit dem Villa Romana-Preis von Florenz, dem ältesten Kunstpreis Deutschlands, eine erste wichtige Auszeichnung für sein Werk in Händen halten. Mit ‘Die Pflege des geistigen Erbes’, der ersten großen Einzelausstellung in der Kunsthalle Mannheim, erschien ein Katalog seiner Projekte 1992-1999, eine erste Werkschau, eingeleitet vom Kunstmäzen Hans-Werner Hector. Die Objekte Schmidts sind, so Thomas Kollhöfer in seinem Essay über die ‘Unglaublichkeit des Alltäglichen’, „ganz bekannten Mustern ihres alltäglichen Vorbildes nachempfunden (…) So stellt diese Kunst eine Auseinandersetzung mit der alltäglichen Wirklichkeit dar.“ Hans-Werner Hector, Stifter des Preises dessen erster Preisträger Schmidt war, schreibt: „Das relativ einfache Zusammenfügen solcher Objekte führt nun je nach Auswahl und Reihenfolge, zu unterschiedlichen Lösungen eines Problems oder aber zur Lösung unterschiedlicher Probleme.“
Diese Ansätze, von Kunsthistorikern in die Nähe des Realismus gestellt, setzte Schmidt fort in großen Einzelausstellungen die 2002 zeitgleich in der Städtischen Galerie Backnang und der Kunsthalle Recklinghausen stattfanden. Als Villa Massimo-Stipendiat der Deutschen Akademie in Rom setzte er sich erneut mit dem Wirken der Architektur auseinander, das er seit seinem Opus I (’Rohbau’, München 1992) über den ‘Steingarten’ (in der Kunsthalle Mannheim 1999) als wichtigsten Leitfaden durch seine Arbeit bezeichnet. “Es geht dabei nicht um Baustile oder Architekten, sondern um Lebensformen, um die Frage, wie der Mensch sein Umfeld gestaltet”, wie Schmidt im ‘Gespräch mit Bernhart Schwenk’ schreibt.
Diesem Thema widmet sich Schmidt seit 2003 als Mitglied und seit 2005 auch als Vorsitzender der Kommission Kunst am Bau und im öffentlichen Raum QUIVID der Landeshauptstadt München, wo bei städtischen Neubauten jeweils ein gewisser Prozentsatz des Etats für Kunst am Bau eingeplant wird.
Am 17. Mai 2007 um 11:34 Uhr
An die Mitglieder des WASG Kreisverbandes Magdeburg-Börde,
im Anhang gibt es eine Mitteilung des Landesvorstandes zur Änderung der Tagesordnung für den Landesparteitag am 30. 05.
Dazu meine Antwort hier eingefügt:
Erstmal danke an den Landesvorstand für die Information.
Es wäre aber sicher sinvoll gewesen die Kreisvorstände über die Änderung der Tagesordnung zu informieren und diese hätten dies dann an ihre Mitglieder weitergegeben. Ich werde aber gern den Anhang an unsere noch verbliebenden Mitglieder weiterleiten.
Nichtsdestotrotz eine kleine Anmerkung.
Ich kann beim besten Willen keine Unvereinbarkeit zwischen dem TOP 6 “Wahl der Kandidaten für den Vorschlag zum Landesvorstand der Partei die Linke” und der Tatsache, dass diese selbstverständlich durch die Delegierten des konstituierenden Landesparteitages der Partei DIE LINKE gewählt werden müssen.
Es ist eindeutig zu erkennen, dass es sich hierbei lediglich um einen Vorschlag handelt, ich habe es extra nochmal unterstrichen.
Selbstverständlich ist der Landesparteitag immer noch das höhste Gremium des WASG Landesverbandes Sachsen-Anhalt und wenn dieser Landesparteitag beschliessen sollte so zu verfahren, ist dies ohne wenn und aber von allen Mitglieder zu akzeptieren, auch von Vorständen.
Der Landesvorstand kann dann bitte schön das Ergebnis den Delegierten des konstituierenden Landesparteitages vorstellen etc.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es mit unserem zukünftigen Fusionspartnern Probleme geben wird wenn wir erklären, dass wir unsere Vorschläge für den zukünftigen gemeinsamen Vorstand auf einem ordentlichen Parteitag beraten und beschliessen werden.
Ich werde aber gern nochmal in der Linksparteigeschäftsstelle nachfragen.
Sollte es darüberhinaus trotzdem noch bedenken geben, kann ja unser Vorstand defacto den Parteitagsbeschluß durchaus als Vorstandsbeschluß übernehmen aber ehrlich gesagt finde ich das dann ziemlich albern aber ok, um eventuell die Form zu wahren kann man das ja so machen.
Zum Pkt. 3 des Anhanges.
“Aus politischer Sicht ist es angeraten, die Delegierten der neuen Partei über die Mitglieder des neuen Landesvorstandes in der Gesamtheit durch Wahl bestimmen zu lassen,…”
Na wie wollten wir denn sonst einen gemeinsamen Vorstand erhalten, durch Würfeln oder Streiholz ziehen???
Also bitte lieber Roland jetzt ist aber gut.
Ansonsten allen noch eine schöne Woche und bis dann
Sven Liese
P.S.
Ihr solltet auf jeden fall den guten Vorschlag von Richard annehmen. (anmerk: den TOP 6 beizubehalten und dies als Empfehlung aufzunehmen)
Ehrlich gesagt war es mir bisher egal wer uns im Landesvorstand DIE LINKE vertritt aber jetzt mache ich mir darüber wirklich ernsthafte Sorgen.
Also dann mal viel Spass beim Lesen und jeder soll sich sein eigenes Bild machen.
Bis dann
Sven Liese
Am 23. Mai 2007 um 21:58 Uhr
Aufruf an die Sozialisten: Die Linke braucht die Sozialistische Partei!
von Stephan Steins , 23.05.2007 - bisherige Aufrufe: 53
Seit dem Wochenende ist die WASG nun faktisch Geschichte. Im Verlauf ihres zweijährigen Bestehens hatte die WASG über 17.000 Mitglieder, davon nach verschiedenen Schätzungen 4.000 bis 8.000 Doppelmitglieder aus der SED/PDS/Linke.
Beitrittswillig zur SED/PDS/Linke sind jetzt noch weniger als 2.000 bis 4.000 Mitglieder der WASG. Die Zahlen müssen deshalb nach Einschätzungen verschiedener Aktiver aus der WASG unpräzise bleiben, weil der Parteivorstand der WASG bislang keine genauen Angaben zu den umstrittenen Doppelmitgliedschaften veröffentlicht.
Allein in Berlin gibt es bereits mindestens 4 Nachfolgeparteien/Organisationen der WASG, bundesweit dürften es noch weit mehr sein.
Die sozialistische Linke diskutiert seit Monaten, wie es politisch und organisatorisch weiter gehen soll. Die unterschiedlichsten Vorschläge und Konzepte werden dabei unterbreitet und erörtert.
Die einen wollen die WASG in (politisch unterschiedlich ausgerichteten) Nachfolgeparteien weiter führen, andere sehen in einer Partei generell nichts Gutes und setzen auf Organisation in Räten, andere wiederum halten ihre bestehende kleine Gruppe/Partei bereits für die Antwort in der Organisationsfrage, andere setzen auf Stärkung und Aufbau einer ausserparlamentarischen Bewegung als Hauptaufgabe, das aus der WASG-Opposition heraus entstandene Netzwerk Linke Opposition (NLO) schliesslich will die verschiedenen linken Strömungen vernetzen, hat jedoch bislang zu keiner konkreten konzeptionellen Perspektive in der Organisationsfrage gefunden.
Abgesehen von dem Verharren in den bestehenden (allesamt erfolglosen) kleinen Gruppen und Parteien der letzten Jahrzehnte, sehe ich keinen sich ausschliessenden grundlegenden Widerspruch in den verschiedenen Ansätzen, eine handlungsfähige und gesellschaftlich relevante sozialistische Linke und qualitative Veränderung des gesellschaftlichen Kräfteverhältnisses zugunsten des sozialen und demokratischen Widerstands aufzubauen.
Sowohl Basisdemokratie, ausserparlamentarische Bewegung und Partei sind erforderliche Bausteine auf dem Weg zu einer starken sozialistischen Linken, sie sind als integriertes Konzept erforderlich, gesellschaftliche Kommunikation als Voraussetzung gesellschaftlicher Veränderungen erzielen zu können.
Die Sozialistische Partei muss basisdemokratisch organisiert und ,,,
Am 24. Oktober 2007 um 21:21 Uhr
Streit um die Parteienfusionschwelt weiter
Schwerin (ddp-nrd). Kurz vor dem ersten Parteitag der Linken in Mecklenburg-Vorpommern am Wochenende in Klink schwelt der Streit um die Parteienfusion und die Nutzung des Parteinamens WASG in Mecklenburg-Vorpommern weiter. Die Verschmelzung der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) und Linkspartei.PDS war auf Bundes- und auch auf Landesebene eigentlich bereits im Juni vollzogen worden. Nicht fusionswillige Mitglieder wollen aber als «WASG-Landesverband» politisch weiter arbeiten. Sie wählten kürzlich in Teterow (Landkreis Güstrow) einen neuen Landesvorstand.
Bartsch bestätigte einen Schriftwechsel mit Zobel. Künftig müsste der und seine «Trachtentruppe» jedoch mit Anwaltspost rechnen, falls sie weiterhin als WASG aufträten. Das Thema sei in anderen Bundesländern bereits ausprozessiert, bekräftigt Bartsch. Da es für Parteien in Deutschland eine klare Rechtsgrundlage gebe, sei auch keine Umbenennung der Gruppierung um Zobel möglich, sondern nur die Neugründung einer anderen Partei.
Zobel sieht einer möglichen gerichtlichen Auseinandersetzung um die Namensnutzung gelassen entgegen. «Notfalls werden wir uns wohl umbenennen, aber erstmal abwarten», sagt er und signalisiert damit bereits ein Einlenken beim Namensstreit.
Dem Sprecher des Landesverbandes der Linken, Kay Spieß, zufolge sind in den Mitgliederlisten 57 ehemalige WASG-Mitglieder eingetragen. Vor der Fusion waren dem WASG-Landesverband etwa 100 Mitglieder zugerechnet worden. Die Linke hat eigenen Angaben nach im Nordosten jetzt insgesamt 6300 Mitglieder.
Ungemach könnte dem Landesverband der Linken drohen, wenn ehemalige WASG-Mitglieder die Rückzahlung eingezogener Mitgliedsbeiträge fordern. Nach Zobels Kenntnis sind auf der Grundlage von Einzugsermächtigungen, die ursprünglich der WASG-Bundeszentrale erteilt worden waren, in den vergangenen Wochen durch die Kreisverbände der Linken Mitgliedsbeiträge abgebucht worden.
Registrierte WASG-Mitglieder, die einer Aufforderung der Partei Die Linke, sich zum Fortbestand ihrer Mitgliedschaft zu erklären, nicht nachgekommen seien, sind laut Spieß weiter als Mitglieder geführt worden. Ende September seien nur diejenigen gestrichen worden, von denen seit der Fusion kein Mitgliedsbeitrag mehr eingegangen war.
Bartsch bestätigte die Praxis der Lastschriften auf Grundlage der WASG-Daten und bezeichnete diese als im Rahmen der Rechtsnachfolge legal. Wer nicht mehr Mitglied bei der Partei die Linke sein wolle, müsse schriftlich seinen Austritt erklären und gegebenenfalls der Einzugsermächtigung von seinem Konto widersprechen.
(ddp)
Am 6. November 2007 um 04:30 Uhr
hello…
great post…