Zur Einstimmung:
Der Pranger (… früher Schandpfahl oder Kaak war ein Strafwerkzeug in Form einer Säule, einer Plattform oder eines Holzpfostens, an denen der Bestrafte gefesselt und öffentlich vorgeführt wurde. )
Pranger am Ilmenauer Rathaus
Das öffentliche Vorführen ist es z. B. so im Thüringischen (Foto) gewesen und aktueller a u c h so (?) machbar.
D. h. die Möglichkeit dazu besteht auch hier und unter Aufgespiesstes !
A B C-Bitte /eher A B C-Hinweis:
Wobei es nur hier derber zu gehen sollte!
Denn schließlich könnte Folgendes passieren:
Tentatives verlinken. Als ich heute im Web auf diesen Begriff gestoßen bin, kam ich mir reichlich dumm vor, noch nie zuvor habe ich den Begriff “tentativ” gehört. Was macht man also? Genau, man dursucht das Web mit seinem Freund Google, und schwupps, hat man das gefunden was man gesucht hat.
Auf dem Blog von mark2mark wurde ich fündig, und erhielt eine kurze Erklärung zum “tentativen Verlinken”. Nebenbei sei gesagt, dass es sowieso ein recht netter Blog ist, den ich wohl mal rein tentativ verlinken werde ![]()
Am 3. Juni 2007 um 11:30 Uhr
passend zitiert André Malraux: In der Politik ist es manchmal wie in der Grammatik:
Ein Fehler, den alle begehen, wird schließlich als Regel anerkannt.
Am 12. September 2007 um 14:19 Uhr
Kat Von D…
I Googled for something completely different, but found your page…and have to say thanks. nice read….
Am 8. Dezember 2007 um 20:51 Uhr
Jetzt wieder eine Drei-Klassen-Gesellschaft
Inzwischen jedoch klaffen die Gräben leider wieder weiter auseinander. Eine Zwei- oder Drei-Klassen-Gesellschaft ist entstanden zwischen dem, was man neuerdings Prekariat (von prekär = schwierig, bedenklich) nennt, einem großen, zwar überwiegend einflußlosen, aber ebenso weitgehend auskömmlichen Mittelstand und den wirklich Einflußreichen in Politik und Wirtschaft, die, auch in einer parlamentarischen Demokratie, bestimmen, „wo es lang geht”. Die Gräben verlaufen auch zwischen den Privat- und den Kassenpatienten, den Spitzenverdienern, die hundertmal mehr verdienen als ihre Zuarbeiter, den Senioren in großzügigen Residenzen und den Rentnern in armseligen Altersheimen.
Bei seinem jüngsten Besuch in Österreich hatte Papst Benedikt XVI. diese vielschichtige Problematik angesprochen und verlangt, der Globalisierung „solche Regeln und Grenzen zu geben”, daß sie nicht auf Kosten der armen Länder und der Armen in den reichen Ländern gehe. Noch als Kardinal Ratzinger hatte er geschrieben: „Konkret ist es die Aufgabe der Politik, Macht unter das Maß des Rechts zu stellen und so ihren sinnvollen Gebrauch zu ordnen. Nicht das Recht des Stärkeren, sondern die Stärke des Rechts muß gelten.” Das ist schlicht und eindrucksvoll gesagt, aber von der Realität ziemlich weit entfernt.
Unmittelbar nach dem Krieg war die Idee einer möglichst gerechten Gesellschaft noch stärker verankert als heute. Man besuche einmal auf der Insel Herrenchiemsee die Räume, in denen 1948 ein paar Handvoll Männer unser Grundgesetz - keineswegs immer im Konsens - formulierten. Man erinnert sich daran, daß die durchwegs schon bejahrten Herren damals - es gab ja noch keine neue Nationalhymne - das alte Freiheitslied anstimmten: „Ich hab’ mich ergeben, mit Herz und mit Hand, dir, Land voll Lieb und Leben, mein deutsches Vaterland…” Eine Gänsehaut kann einen überkommen, wenn man dieses Ringen um Recht, Gerechtigkeit, Menschenwürde, auch um einen gesunden Patriotismus vergleicht mit der Ökonomisierung, die heute unser ganzes Leben durchdringt.